Sonntag, 17. Januar 2016

Machu Picchu

Hinter uns liegt das beste Wochenende unserer bisherigen Reise und wahrscheinlich mein absolutes Highlight. Ich konnte es gestern gar nicht richtig glauben endlich an dem Ort zu sein zu dem ich schon so lange wollte, aber wir waren gestern in Machu Picchu!!! 

Freitag Morgen sind wir schon um 5 Uhr aufgestanden, um unseren Bus nach Santa Maria zu bekommen. Nach mehr als fünf Stunden Fahrt waren wir endlich dort, haben kurz zu Mittag gegessen und dann ging es mit einem Sammeltaxi weitere 1,5h an die Hidroelectrica (Bahnschienen) nach Santa Teresa. Im Bus haben wir zwei Mexikaner und einen Tico kennen gelernt. Zusammen sind wir dann über 2h von der Hidroelectrica an den Bahngleisen entlang nach Aguas Calientes gelaufen. Der Weg führte die ganze Zeit am Fluss Urubamba entlang und um den Berg auf dem Machu Picchu liegt herum. Als wir dann nachmittags endlich in Aguas Calientes waren haben wir nur noch ein Hostel gesucht, zu Abend gegessen und sind dann sofort ins Bett. Der Ort selbst ist die totale Touristenhochburg mit Hostels und Restaurants, liegt aber wunderschön zwischen den Bergen. Im Restaurant haben wir übrigens aus Versehen eine Karte für die Einheimischen bekommen, statt nur die für die Touristen. Wir haben dann von dort bestellt, was die Bedienung schon nicht so toll fand. Sie hat dann noch eine Bestellung falsch aufgenommen, wir mussten es aber trotzdem essen, weil sie dann einfach behauptet hat das andere Gericht sei aus :D außerdem waren von den 5 Nachtischen auf der Karte auch 3 leider ausverkauft -.-

An der Hidroelectrica in Santa Teresa 

Da liegt Machu Picchu

Der Zug den die Reichen und Faulen nehmen :D


Unsere Reisebegleiter

Aguas Calientes


Samstag sind wir schon um kurz nach vier morgens nach Machu Picchu aufgebrochen. Zuerst ging es am Fluss entlang bis zur Brücke. Dort mussten wir uns registrieren und warten bis das Tor um fünf geöffnet wurde. Es hat geregnet und wir waren nicht die Einzigen, die schon so früh dran waren. Die anderen drei haben sich ziemlich über mich lustig gemacht, weil ich abends noch meinte: "Wenns regnet, dann regnets halt. Es ist immernoch Machu Picchu." Es folgten 1720 Steinstufen (600 Höhenmeter) bis zum eigentlichen Eingang von Machu Picchu. Während dem Aufstieg wurde es schon hell und so schaffte ich es in knapp 40min nach oben, weil ich auf keinen Fall den Sonnenaufgang verpassen wollte. Oben hab ich dann festgestellt, dass der Eingang erst um 6 geöffnet wird, aber Ruben hatte es sogar als Erster nach oben geschafft uns so standen wir ganz vorne in der Schlange. Lena und Steffi kamen zum Glück auch noch rechtzeitig, sie hatten nämlich die Tickets :D
Mit dem Sonnenaufgang wurde es trotzdem nichts, es war nämlich komplett bewölkt... Haben einen kurzen Blick auf die Stadt werfen können, aber ansonsten war alles bewölkt. Trotzdem sind wir über weitere Stufen auf den 400m höheren Waynapicchu gestiegen, um dann nichts zu sehen außer Wolken . Wir saßen mit anderen Touristen auf Felsen mitten im weißen Nichts. Ab und zu ist die Wolkendecke hier und da aufgerissen, aber eigentlich nie über der Stadt. Nach 1,5h wurden wir aber endlich belohnt und es war einfach gigantisch! Da wir noch nicht genug gelaufen waren, sind wir noch den großen Wanderweg zu kleineren Ruinen gelaufen. Es hatte wieder haufenweise Stufen, wunderschöne Natur und vor allem fast niemanden außer uns. Anschließend haben wir bei strahlendem Sonnenschein die Ruinen von Machu Picchu erkundet und nach 9h in der Stadt uns an den Abstieg gewagt. 

Gut gerüstet gegen Regen und Dunkelheit


Der Aufstieg nach Machu Picchu

Erster Blick auf die Stadt


Aufstieg auf den Waynapicchu

In den Wolken


Weg zur Gran Caverna (die andere Ruine)

Gran Caverna




Lama das gerade eine Bananenschale frisst

Der Sonnentempel


Heute Morgen mussten wir dann zur Abwechslung wieder früh aufstehen, um den Bus in Santa Maria zu erwischen. Es ging zurück an den Bahnschienen und dann wieder weiter mit dem Sammeltaxi. Die Straße zwischen Santa Maria und Santa Teresa ist übrigens nur eine Piste an deren Rand es senkrecht nach unten geht. Teilweise fahren die Fahrer so weit am Rand, dass man vom Auto aus kein Stück Strase mehr sieht. Wir sind aber gut angekommen, nur leider ist der Bus nicht gefahren. Fahrpläne sind hier halt nicht so zuverlässig. Wir haben dann ein weiteres Sammeltaxi genommen, vor uns saß ein älterer Mann, der sich schon nach knapp 1h übergeben hat, daneben eine Frau deren Sitz in jeder Rechtskurve nach links gekippt ist und auf dem Dach hatten sie einen relativ großen Hund in einen Sack gesteckt und dort unter das Netz gelegt. Wir waren ziemlich sicher, dass er die Fahrt nicht überlebt, hat er aber zum Glück doch. Nun sind wir zurück in Cusco und schauen auf ein wundervolles Wochenende zurück!

Auf dem Rückweg nach Santa Teresa

Teilweise musste das Sammeltaxi Flüsse überqueren






2 Kommentare:

  1. Machu picchu ist der Hammer.
    Das würde ich auch gerne mal sehen :)

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  2. This looks awsome. What a beautiful landscape. It sounds strange to hear that you get up so early, but I guess it's worthwile doing it. ;-) Well done.

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