Montag, 29. Februar 2016
Pisco
Heute Morgen haben wir uns auf das Frühstück am Markt gefreut und dann gab es nirgends welches... Sie wollten uns alle schon Mittagessen andrehen, obwohl es echt noch relativ früh war. Nach langem Suchen - hier gibt es nämlich sogar zwei Märkte - haben wir dann doch noch ein Brötchen mit Ei aufgetrieben. Danach haben wir die Märkte nach Sommerkleidern abgeklappert, sind durch Pisco geschlendert, haben uns eine superleckere Ananas gekauft und waren am Meer.
Sonntag, 28. Februar 2016
Paracas - Pisco
Nachdem wir ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, mussten wir noch die Wäsche abholen und bis wir uns dann endlich auf den Weg nach Pisco gemacht haben war schon Mittag. Wir mussten aber nur eine knappe halbe Stunde mit dem Combi an der Küste hochfahren und schon waren wir da. Nach einigem Suchen haben wir das Hostal Sol de Pisco gefunden. Es sieht hier mehr aus wie in einem Hotel, wir haben ein eigenes Zimmer mit Bad, die Besitzerin ist total lieb und nachdem wir sogar das Zimmer billiger bekommen haben hat uns noch auf Fischsuppe zum Mittagessen eingeladen.
Heute Mittag haben wir zuerst noch eine Weile gefaulenzt bevor wir durch die Stadt geschlendert sind. Pisco gefällt uns richtig gut! Es ist typisch südamerikanisch, hat kaum Touristen, weil die alle in Paracas sind und ist nicht so rießig so dass man alles zu Fuß erkunden kann. Auf unserem Weg durch die Stadt sind wir in eine Gruppen Jugendliche geraten, die mit Wassereimern bewaffnet waren. Steffi ist schnell genug gerannt und ich habe mich in ein Restaurant geflüchtet, das hat sie aber leider nicht davon abgehalten mir einen kompletten Eimer überzukippen... Naja es war warm genug, also nicht weiter schlimm aber wir sind dann trotzdem lieber einen anderen Weg gelaufen. Karneval feiern sie hier im Februar jeden Sonntag und so haben wir auch einen kleinen Umzug gesehen. Er bestand aus zwei Autos und ein paar Männern, die als Frauen verkleidet waren. Wir waren eigentlich auch die einzigen Zuschauer und wurden gleich zum mitmachen animiert. Beinahe wären wir auch zum ersten Mal in neun Wochen beklaut worden, ein kleiner Junge wollte nämlich unseren Wasserkanister mitnehmen...
Pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir wieder am Meer und jetzt liegen wir gerade in unserem tollen Zimmer mit einem Pisco Sour, den uns gerade die Frau von der Rezeption als Nachttrunk vorbeigebracht hat. Vielleicht gibt es ja morgen Frühstück ans Bett :D
Samstag, 27. Februar 2016
Paracas - Islas Ballestas
Ziemlich früh ging es heute Morgen schon zu den Islas Ballestas, die Galapagos Inseln des kleinen Mannes. Obwohl wir mit mindestens 20 anderen auf dem Boot waren, war es einfach toll! Zuerst sind wir am Reserva Nacional de Paracas vorbeigefahren und haben dort die Felszeichnung des San Pedro Kaktus gesehen. Niemand weiß genau wer die Zeichnung angefertigt hat. Am wahrscheinlichsten ist, dass es die Paracas Kultur war, da diese den Kaktus als Betäubungsmittel bei ihren Hirnoperationen benutzt haben. Es kann aber auch sein, dass die Zeichnungen von der Nazcakultur stammen. (Oder aber von Außerirdischen) Dann sind wir zu den eigentlichen Inseln gefahren. Wir haben noch nie so viele Vögel gesehen wir dort! Möwen, Pelikane und andere Vögel sind in rießigen Schwärmen um die Inseln gekreist. Außerdem haben wir ganz viele Seelöwen mit Jungen gesehen und vor allem auch gehört. Und wir haben ein paar Humboldt Pinguine gesehen :)
Den Mittag haben wir am Strand verbracht. Wir waren Baden und haben zwei Peruaner aus Pisco kennen gelernt, die hier gerade das Wochenende verbringen. Nach dem wunderschönen Sonnenuntergang sind wir zurück ins Hostel und ich konnte meinen Augen kaum trauen. Vor mir stand Henning, der ehemalige Mitbewohner von Luisa aus Freiburg - so klein ist die Welt. Wir waren dann noch lecker Meeresfrüchte essen und sitzen jetzt noch mit den anderen im Innenhof unseres Hostels :)
Freitag, 26. Februar 2016
Paracas - Reserva Nacional
Heute ging es in den Paracas Nationalpark. Paracas liegt wirklich mitten im Nirgendwo, wir sind die ganze Zeit nur durch Wüste gefahren... Nach einem komplett überlaufenen Informationszentrum ging es zur Kathedrale, eine berühmte natürliche Steinformation, die leider bei dem Erdbeben 2007 zusammengebrochen ist. In allen Prospekten wird sie aber immernoch mit dem Bild von damals angepriesen :D Nächster Stopp war der Playa Yumaque, das ist Quechua und bedeutet Teufelsstrand, bevor es zu den Lagunillas ging. Dort sind ein paar Restaurants, aber wir sind lieber baden gegangen. Der Strand war echt schön und menschenleer, nur leider haben wir auch zwei tote Seelöwen und jede Menge Müll gefunden... Bevor es zurück nach Paracas ging haben wir noch am Playa Roja angehalten, er hat seinen Namen wegen der rötlichen Färbung des Strandes.
Zurück in unserem schönen Hostel haben wir lecker gekocht und Kniffel gespielt. Und zum allerersten Mal habe ich den Kniffelkönig dreimal hintereinander besiegt! Mussten zum Trost gerade eine Portion Eis kaufen gehen :D
Donnerstag, 25. Februar 2016
Paracas - Strand
Nach einer weiteren Nacht erfolglos auf Schnakenjagd sind wir heute Morgen zuerst mit dem Taxi nach Ica und von dort mit dem Bus nach Paracas gefahren. Die Panamericana führt auf dieser Strecke durch Wüste, Obstplantagen und Weinreben. In Paracas angekommen sind wir zuerst ins Hostel Icthus eingecheckt. Danach ging es an den Strand und sogar Steffi ist baden gegangen! Paracas ist ziemlich klein, dafür ist der Strand aber ganz schön voll... Nach dem Mittagessen haben wir uns die Tourangebote angeschaut und sind dann wieder zurück ans Meer. Der Vorteil an den vielen Menschen ist übrigens, dass sich die meisten Sonnenschirme mieten und es dann gar nicht auffällt, wenn man in ihren Schatten liegt :D
Mittwoch, 24. Februar 2016
Huacachina - Ica und Sonnenuntergang
Nachdem wir heute Nacht erfolglos auf Schnakenjagd waren, haben wir morgens erst einmal ausgeschlafen. Nach dem Frühstück sind wir dann nach Ica gefahren, um die Stadt anzuschauen. Wir haben den Ausflug dann aber ziemlich abgekürzt, weil es einfach so verdammt heiß war. Sind dann lieber hier in den Pool gesprungen und haben uns einen ruhigen Mittag gemacht. Zum Sonnenuntergang sind wir dann auf die rießige Sanddüne hinter dem Hotel gestiegen. War viel anstrengender als erwartet da hochzustapeln, aber wir wurden mit einer tollen Aussicht belohnt. Auf der einen Seite Huacachina und noch mehr Sand, dann der Blick über ganz Ica. Auf der anderen Seite kamen aber auch die Armenviertel der Stadt zum Vorschein, die wir bisher noch nicht gesehen hatten. Haben von dort oben den Sonnenuntergang gesehen zusammen mit ganz vielen Kindern, die aus den Vierteln hochgelaufen kamen.
Dienstag, 23. Februar 2016
Huacachina - Sandboarding
Unsere Nachtbusfahrt war davon abgesehen, dass Wasser in den Bus getropft ist, super - es gab sogar Abendessen! In Ica angekommen haben wir zuerst einmal am Plaza de Armas gefrühstückt und haben uns dann entschieden gleich in die Oase Huacachina zu fahren und uns dort ein Hostel zu suchen. Hier ist es total schön! Eine Lagune umgeben von ein paar Häusern und dann nur noch Sanddünen. Haben im Hotel Salva Tierra sogar ein eigenes Zimmer mit Bad, nur die Dusche funktioniert nicht... Es gibt aber zum Glück noch eine Gemeinschaftsdusche :D Die hatten wir heute Abend auch dringend nötig, wir waren nämlich sandboarden! Mit einem Buggy sind wir zusammen mit drei anderen durch die Dünen gefahren und haben immer wieder gestoppt, um verschiedene Dünen auf dem Board liegend hinunterzurutschen. Es wurde teilweise ziemlich schnell! Wir können uns auch noch nicht wirklich entscheiden was mehr Spaß gemacht hat - mit dem Buggy über die Dünen zu rasen oder die Dünen selbst runter zu sausen... Es war auf jeden Fall super und danach sahen wir aus wie panierte Schnitzel :D
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