Wir waren auch am San Pedro Gefängnis, hier gibt es keine Wächter und der Staat regelt hier quasi gar nichts. Die Gefangenen müssen sich selbst Zellen kaufen, es gibt eine Rangordnung je nachdem wie viel Geld man hat und die Familien dürfen alles bringen bis auf Waffen und Drogen. Teilweise wohnen die Familien auch mit im Gefängnis, da sie sich keine zwei "Mieten" leisten können. Deshalb gibt es nebenan auch eine Schule für die Kinder. Wenn ein Gefangener ausbricht und geschnappt wird, so kommt es oft vor, dass er zurück im Gefängnis von den anderen Gefangenen umgebracht wird. Diese haben nämlich Angst vor stärkeren Einschränkungen durch die Polizei.
Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt! Gerade waren wir noch superlecker italienisch essen und jetzt geht's ins warme Bett, draußen ist es nämlich richtig kalt.
Es gab auch mal wieder einen Umzug :D
Verzierung der Kathedrale als Folge der Vermischung von Christentum und Aymara-Kultur
Mesas de Challa (Wunschtische) - je nachdem wie sie dekoriert sind stehen sie für Häuser, Geldsegen oder andere Dinge. Sie werden angezündet und die Asche mit Wein begossen, so gelangt der Wunsch zu Pachamama (Mutter Erde)
Plaza San Pedro - das weiße Gebäude links ist das Gefängnis, das gelbe die Schule
Plaza Murillo, hier befindet sich unter anderem der Präsidentenpalast, der aber seit vielen Jahren unbewohnt ist, da die Präsidenten in Sucre leben
Regierungsgebäude am Plaza Murillo, zu beachten ist die Uhr :)
Die Aymara benutzen Sonnenuhr en, die auf der Südhalbkugel umgekehrt abgelesen werden. Deshalb hat einer der Präsidenten die Ziffern der Uhr über Nacht vertauschen lassen.
Calle Jaen - die schönste Gasse in La Paz. Aber auch die gruseligste, hier wurden scheinbar Geister gesehen und Kinder sind verschwunden, deshalb haben die Bewohner ein großes Kreuz am Anfang der Gasse anbringen lassen, das jedes Jahr erneut gesegnet wird zum Schutz der Straße.







What a change, coming from the Amazonas. So by now you're used to the rain I guess.
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