Dann ging es los auf unsere dreitägige Tour. Zu unserer Gruppe gehören ein japanisches Pärchen in den Flittewochen, Fernanda und Nacho aus Chile und unser Guide Nelson. Erster Halt war der Cementerio de Trenes (Zugfriedhof). Er liegt mitten im nirgendwo und es sieht ziemlich cool aus, nur leider hatte es dort auch richtig viele Touristen :D Anschließend sind wir weiter zur Salzwüste gefahren. Sie hat eine Größe von 12000 Quadratkilometern! Da es die letzten Tage geregnet hat, ist die komplette Ebene mit Wasser bedeckt und es sieht aus wie ein riesiger Spiegel. Der Horizont ist nicht mehr zu erkennen - unglaublich beeindruckend! Wir sind mit unserem Jeep durch den "See" bis zu einem ehemaligen Hotel gefahren, das komplett aus Salz gebaut ist. Dort gab es Mittagessen bevor es zurück nach Uyuni und weiter zu unserem ersten Übernachtungsort ging. Wir haben zusammen mit einer anderen Gruppe in einem Dorf mitten im Nirgendwo geschlafen.
Das Salz auf dem Boden unter der Wasserschicht hatte Wabenform
Unser Hostel ist das neben dem Weißen - wir hatten es nach unserem kurzen Spaziergang verwechselt und sind erstmal in das andere gelaufen zu dem auch das Schild gehört :D
Am zweiten Tag ging es zunächst zum Valle de las Rocas (Felsental). Manche der Felsen sahen aus wie Tiere. Den Rest des Vormittags sind wir durch Berge und Wüste zu verschiedenen kleinen Lagunen gefahren. Sie hatten alle fast kein Wasser, weil es die letzten Jahre hier viel zu wenig regnet. Dafür haben wir ganz viele Flamingos gesehen! An der letzten Lagune haben wir zu Mittag gegessen, bevor es zum Arbol de Piedra (Steinbaum) ging. Letzter Stopp war die Laguna Colorada, eine angeblich 66 Quadratkilometer große Lagune, die ihren Namen wegen der roten Färbung hat. Hier leben sogar drei verschiedene Flamingoarten. Da sie auch fast kein Wasser hat kann man die rote Farbe nicht so gut erkennen... Übernachtet haben wir wieder in einer Herberge mit anderen Gruppen. Außer noch ein paar weiteren Häusern gab es dort absolut nichts außer Sand, Steine und Berge - nicht einmal Strom oder Duschen. Haben Fernanda und Nacho Kniffel beigebracht :)
Valle de las Rocas
Heute an unserem letzten Tag ging es schon um 5 Uhr los zu den Geysiren Sol de la Mañana. Als wir ankamen ging gerade die Sonne hinter den Bergen auf. Es war ziemlich kalt und wir waren froh über die heißen Dampfsäulen, die überall aus dem Boden kamen, auch wenn es ziemlich nach faulen Eiern gerochen hat. Anschließend ging es weiter zu Thermalbädern. Diese haben sich dann aber leider als ziemlich kleines Becken am Rand von einem See herausgestellt, in dem Mensch an Mensch stand. Wir haben auf das Baden verzichtet und nur unsere Hände und Füße in das dampfende Wasser des Sees gehalten, der ziemlich schön aussah :) Letzte Station war die Laguna Verde bevor unser Guide uns durch die Wüste Salvador Dali zur chilenischen Grenze gebracht hat. Von dort aus fahren wir gerade mit dem Bus nach San Pedro de Atacama.
Die Salzwüste war ein toller Abschluss für Bolivien und nun sind wir gespannt auf unser viertes Land!
Sonnenaufgang bei den Geysiren Sol de la Mañana
"Thermalbad" :D






























Awesome - that's all I can say to such great places.
AntwortenLöschenHey Chicas, Eure Tour ist echt der Hammer. Super Berichte, tolle Bilder. Viele Grüße aus der Heimat.
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